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Der Michaelorden von Herzog Friedrich I. (Ordre de Saint-Michel) verliehen 1596 |
Die Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart "Fürst ohne Grenzen" (A1) präsentierte Herzog Friedrich I. von Württemberg als "Ritter beider Orden", nämlich des französischen Michaelsordens (Ordre de Saint-Michel), verliehen 1596 und des englischen Hosenbandordens, überreicht 1603. (9)

Friedrich bemühte sich sehr um die Erlangung dieser Auszeichnungen und nutzte ihre Insignien zur demonstrativen Darstellung seines fürstlichen Ranges. Besonders deutlich wird dies bei der Verleihung des Hosenbandordens 1603. Auch die gemeinsame Darstellung beider Ordenszeichen auf seinen persönlichen Gebrauchsgegenständen belegt, welche Bedeutung er ihnen für seine Selbstdarstellung beimaß.
Die kostbaren Insignien des Hosenbandordens – Degen, Dolch, Statutenbuch – werden noch immer unter den Schätzen des Landes Baden-Württemberg gezeigt.
Die Quellenformel findet sich u. a. bei Sattler (1772, Bd. 5, S. 218): Friedrich fügte seinen Titeln „beider Königlichen Orden in Frankreich und Engelland Ritter" hinzu. (10)
Für den Hosenbandorden heißt es im zeitgenössischen Druck von
Erhard Cellius (1605): „Eques Auratus Anglo-Wirtembergicus".
Wappenbild - rechts:
Das württembergische
Herzogswappen ist umgeben vom Hosenband und vom
Michaelsorden – so z. B. auf dem Wappen als Hosenbandritter (Wikimedia
Commons) (B3) und in der Forschungsliteratur
bei Walther Ludwig.
1. Was ist der Michaelsorden?
Französischer Ritterorden, gegründet 1469 von König
Ludwig XI.
Ursprünglicher Sitz: Abtei Mont-Saint-Michel. 1496 wurde die Kapelle Saint-Michel im Palais de la Cité in Paris für die Ordensfeierlichkeiten bestimmt.
1557 verlegte Heinrich II. den Sitz des Ordens in die Sainte-Chapelle des Schlosses Vincennes.
Das Ordenszeichen ist eine Kollane (=Ordenskette) mit ovaler Medaille des Erzengels Michael im Kampf mit dem Drachen.
Siehe Bild links.

Prestige-Verfall
Ursprünglich war die Zahl der lebenden Mitglieder des Michaelordens auf 31,
dann auf 36 begrenzt. 1565 wurde das Limit im Zuge der Religionskriege
offiziell auf 50 erhöht.
Faktisch wurde die offizielle Begrenzung aber ohnehin meist weit überschritten: Beim Regierungsantritt Henris III. im Jahre 1574 soll der Orden etwa 700 Ritter umfasst haben.
Auch wegen dieser zahlenmäßigen Ausweitung erlitt der Orden, insbesondere gegenüber dem Orden vom Goldenen Vlies und dem Hosenbandorden einen erheblichen Prestigeverlust. Nicht zuletzt in Reaktion hierauf gründete Henri III. 1578 den Ordre du Saint-Esprit. (Siehe Bild rechts)
Er sollte die katholische Führungsschicht enger
an die Krone binden.
Die französische Grande Chancellerie bestätigt, dass der Michaelsorden durch die Gründung des Heilig-Geist-Ordens 1578 seine frühere Stellung verlor. Die neuen Ritter wurden zunächst in den Michaelsorden aufgenommen; daneben waren weiterhin 100 weitere Mitglieder des Michaelordens vorgesehen. Der Michaelsorden war also um 1596 bereits „zweitrangig".
Eine vollständige, zeitgenössische Gesamtmitgliederliste des Michaelordens ist bislang nicht nachgewiesen. Die Zuordnung einzelner Ritter muss daher anhand von Urkunden, Titularien und heraldischen Darstellungen erfolgen.
2. Die Verleihung an Friedrich I. (1596
Verliehen wurde der Orden nach historischen Angaben - ohne genaue
Quellenbelege - 1596 vom König von Frankreich,
Heinrich IV. (1589–1610).
Inzwischen liegt aber ein Hinweis aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart vor, wonach der Orden am 1. Februar 1596 durch einen französischen Gesandten überreicht worden sein soll. Eine zugrunde liegende Quelle oder Archivsignatur konnte bislang nicht ermittelt werden.
Davon abgesehen man stößt
in der historischen Literatur
allein auf die durchgängig genannte
Jahreszahl (u. a. Landesarchiv BW: „der Michaelsorden des Königs von
Frankreich (1596)").
Das steht im deutlichen Kontrast zum Hosenbandorden (1603), dessen Verleihung sehr gut dokumentiert und ausführlich beschrieben ist (Investitur, Gesandtschaft unter Sir William Dethick, dem Ordensmeister und Sir Spencer als Vertreter des engl Königs, Überreichung von Statutenbuch und Wappenbuch). (A4)
3. Warum gerade der französische Orden? – Der
Mömpelgard-Kontext
Friedrich war 1557 in Mömpelgard (Montbéliard) geboren und regierte die Grafschaft Mömpelgard ab 1581 – ein französischsprachiges, an der „burgundischen Pforte" gelegenes Territorium. Friedrichs Hofkultur war stark französisch geprägt: Stälin (A2) spricht von einer „Verwandtschaft mit französischem Wesen" in seiner Charakterisierung nennt jedoch keine Details.
Auch später bestand die Verbindung zu Heinrich IV. fort: 1605
überließ ihm der französische König für eine württembergische
Schuldforderung pfandweise das Herzogtum Alençon in der Normandie.
Die
finanziellen Leistungen Friedrichs waren enorm, an eine Rückzahlung der
Subsidien war nach der Thronbesteigung Heinrichs IV. (1589) und
auch nicht nach dessen Krönung (1594) kaum zu
denken.
Eine mögliche Form der Anerkennung und Wertschätzung könnte die Verleihung des Französischen Michaelordens gewesen sein. Außerdem wurde Friedrich im berühmten "Edikt von Nantes 1598" (A5) als treuer Alliierter der französischen Krone erwähnt – beides war für den prestigebewussten Württemberger äußerst wichtig. Vergleiche dazu E. Frauenknecht.(12)
1605 wurde Friedrich dann sog. "Titularherzog von Alençon". Rein rechtlich war Friedrich kein französischer "Adliger" und besaß den Titel nicht als erblichen Adelstitel. Da er aber durch das Pfandrecht die offizielle Herrschaftsgewalt, die Steuereinnahmen und die Justizrechte über das Territorium Alençon ausübte, wurde er in zeitgenössischen französischen Dokumenten oft ehrenhalber oder faktisch als "Duc d'Alençon" tituliert.
Für französische Chronisten war er damit ein „Herzog dem Titel nach“ (aufgrund des Pfandes), was im Französischen leicht zu "duc titulaire" (Titularherzog) umgedeutet wurde. - Der württembergische Gesandte und zeitweilige Obervogt Hans Jakob Breuning von Buchenbach verfasste dazu auch eine aufwendig gestaltete Geschichte der Herzöge von Alençon. (12)
Diese erhielt der Herzog mit einem kolorierten Wappen, das den prestigeträchtigen neuen Titel zum Ausdruck bringen sollte: Dem bisherigen württembergischen Wappen wird als (kleines) Herzschild das Wappen von Alençon mit den drei gekrönten bourbonischen Lilien hinzugefügt. Bild rechts - siehe Mitte unten - aus: (12)
Der finanzielle Gewinn aus dem Pfandbesitz war bescheiden, denn die Verwaltungskosten des Herzogtums – als Statthalter wurde von Bouwinghausen eingesetzt – fraßen die Einkünfte vollständig auf.
So wurde man in Frankreich dem (bereits erkannten) Prestigedenken Friedrichs gerecht - ohne ihm einen neuen "Orden" zu verleihen zu müssen.

Friedrich mischte sich früh in französische Angelegenheiten ein (und zog sich dadurch die Feindschaft der Guisen zu, die 1587/88 in Mömpelgard einfielen).
Der württembergische Herzog Friedrich galt als ein wichtiger Unterstützer der französischen Protestanten, er unterstützte dabei Heinrich von Navarra auch mit viel Geld.
Die einzige konkrete Summe, die dabei belegt werden kann, findet sich bei
Léonce Anquez. Er schreibt 1887 in "Henri IV et l’Allemagne", (Seite 57–58),
dass Heinrich IV. nach seiner Thronbesteigung Gesandte nach Deutschland
schickte (1589), um in seinem Namen Geld aufzunehmen.
Die Darlehen wurden durch Schuldverschreibungen abgesichert, die Heinrich IV. am 6. Dezember 1589 beziehungsweise am 7. Februar 1590 bestätigte. (1)
Schon im August 1589 hatte Heinrich IV. Friedrich umfangreiche Herrschaften als Pfand übertragen, darunter die Grafschaft Enghien. Das zeigt wie die Kreditbeziehungen auch durch territoriale Sicherheiten abgesichert wurden.
So ganz unproblematisch, wie es in vielen historischen Darstellungen beschrieben wird, scheint aber die Beziehung zwischen Frankreich und Friedrich nicht gewesen zu sein.
Im Jahr 1586 entsandten die protestantischen Fürsten
und Stände des Reiches eine Gesandtschaft zu König Heinrich III.
von Frankreich. Sie sollte sich für die französischen Reformierten einsetzen
und auf die Einhaltung der Vereinbarungen über religiöse Duldung dringen. An
der Spitze der Gesandtschaft stand Graf Friedrich von Württemberg. Er
reiste persönlich nach Paris, begleitet unter anderem von Graf Wolfgang von
Isenburg.
Nach Tuetey
Friedrich von Württemberg beschränkte seine Unterstützung nicht allein auf die Leitung einer Gesandtschaft, die sich für die Interessen der französischen Protestanten einsetzen sollte. Er bekundete seine Sympathie für deren Sache auf eine wesentlich wirksamere Weise:
Er stellte dem König von Navarra (=
Heinrich IV) beträchtliche Geldsummen zur Verfügung. Auch dies waren
Vorwürfe, die die lothringischen Fürsten als Führer der katholischen Partei
nicht verzeihen konnten.
Leider ist der genaue
Umfang der Geldsummen nicht vermerkt.
Louis Batiffol
(4) schreibt 1906 in seinem Aufsatz :
"Henri III et Henri IV avaient successivement
emprunté au duc Frédéric de Wurtemberg ... différentes sommes s'élevant au
total de 301 849 écus, 37 sols, 12 deniers.
Diese Summe umfasst ausdrücklich die Darlehen an
beide Könige, Heinrich III. und Heinrich IV. Sie darf also
nicht Heinrich IV. allein zugeschrieben werden.
Léonce Anquez
für die 1599 bestehende Forderung Friedrichs 758.098 Livres und 11 Sous, 8 Deniers, einschließlich Zinsen.
Die Fédération des Sociétés d'Histoire et
d'Archéologie d'Alsace nennt in ihrer biografischen Darstellung Friedrichs (Frédéric,
comte de Montbéliard, duc de Wurtemberg) eine Gesamtsumme von
960.355 Livres an Heinrich IV.
Bei allen unterschiedlichen Angaben und Zuschreibungen bleiben für den Zeitraum vor der Verleihung des Michaelordens allein die von L. Anquez beschriebene Summe von 36 000 Gulden relevant. Fest steht allerdings, dass Friedrich nicht nur als politischer Sympathisant (oder aus religiösen Gründen) Heinrich IV finanziell unterstützt hat. Er handelte (auch!) als bedeutender "Kreditgeber" im Vertrauen darauf, dass sich dies "auszahlen" würde.
Einen nachweisbaren finanziellen Gewinn aus diesen Geschäften konnte Friedrich offenbar nicht erzielen. Als Gegenwert blieben ihm neben den Pfandschaften vor allem politischer Einfluss und Prestigegewinn.
Führten also letztlich die vergebenen Kredite zu der Ordensverleihung? Die Frage lässt sich nicht mehr nachweisbar beantworten - sie muss "spekulativ" bleiben, scheint aber sehr naheliegend zu sein.
Sichere Tatsache aber ist: Die Aufnahme in den Michaelsorden allein
war um 1596 keine Auszeichnung mehr von höchstem Rang.
Auffallend bei meinen Recherchen
Erst
in jüngster Zeit hat man weitere Objekte entdeckt, die belegen, wie wichtig
Friedrich der Demonstrationscharakter "seiner Orden"
Er hält es für höchst wahrscheinlich, dass das Messer aus dem
Jahr 1603 stammt und für die Feierlichkeiten zur eigentlichen Investitur mit
den Insignien des Ordens im November desselben Jahres in Stuttgart
angefertigt wurde.

Im..
1. Feld das Wappen des Grafen- und Herzogtums Württemberg (Gold, drei vierstrahlige Geweihe in Schwarz); im
2. Feld das Wappen des Herzogtums Teck (Rauten schräg, in Gold und Schwarz); im
3. Feld das kaiserliche Kriegsbanner (Blau, eine Lanze mit einem Banner in Gold, ein schwarzer, rot bewehrter Adler) und im
4. Feld das Wappen des Grafen von Mömpelgard/Montbéliard (Rot, zwei aufgerichtete, gebogene, Rücken an Rücken gestellte Fische in Gold).
Überragt von einer Krone ist der Schild auch von zwei ritterlichen
Insignien umgeben: dem englischen Hosenbandorden und dem
französischen Orden des Heiligen Michael.
Der erste wird als geschnalltes Hosenband dargestellt, auf dem HONNY SOIT IL QVI MAL PENSE (= Honni soit qui mal y pense) steht, während der zweite durch eine spiralförmige Kette mit stilisierten Jakobsmuscheln dargestellt wird, an der ein Medaillon hängt, das den Erzengel Michael im Kampf mit einem Drachen zeigt.
Breiding (Seite 135):
"Messer
(Vorderseite), deutsch (wahrscheinlich Stuttgart), ca. 1597/1603–1608.
Stahl, teilweise geätzt und gebläut; Ebenholz, Silber und Gold.
Privatbesitz, Valentigney, Frankreich."
Die
Heraldik auf dem Messer sei daher nicht nur wichtig für die
Identifizierung des ursprünglichen Besitzers, sie gebe auch ein relativ
genaues Zeitfenster von zwölf Jahren an, in dem es hergestellt und verziert
wurde.
Breiding:
"Herzogs Friedrichs Streben nach Aufnahme sowohl in
den französischen als auch in den englischen Orden wurde nicht nur von
persönlichem Stolz und Selbstverherrlichung angetrieben – es war ebenso
Ausdruck seiner politischen Ambitionen wie das Ergebnis gegenseitig
angestrebter Allianzen auf beiden Seiten.
König Heinrich IV. verlieh Friedrich den Ordre de Saint-Michel für die Loyalität, die dieser durch finanzielle Beiträge und insbesondere durch seine Unterstützung der Hugenottenflüchtlinge gezeigt hatte."
Wenn wir nun alle Details der beiden Orden und der beiden Messer zusammenfassend betrachten, können wir uns der Schlussfolgerung nicht entziehen, dass sie hauptsächlich der "Selbstpräsentation" von Friedrich zu dienen hatten und deshalb so nachdrücklich von ihm angestrebt worden waren.
Sie ergänzen die schon an anderer Stelle genannten "Besonderheiten" in Friedrichs Handeln, die u.a. beim Bau von Freudenstadt zutage traten und sich auch in der Wappendecke der Freudenstädter Kirche ausdrückten.
Alles wurde getragen von dem Gedanken: "Seht her, was für ein Großer hier unter euch weilt!"
Quellen
ANQUEZ, Léonce:
Henri IV et l'Allemagne
d'après les mémoires et la correspondance de Jacques Bongars. Paris:
Hachette, 1887.
Thomas Monnerie: Les reîtres en France pendant les guerres de Religion, 2021
D'APRÈS DES DOCUMENTS
INÉDITS PAR, PARIS, H. CHAMPION , LIBRAIRE, 15, quai Malaquais /
(Die Deutschen in Frankreich und der Einfall der
Lothringer in die Grafschaft Mömpelgard 1587–1588
Alexandre Tuetey, Paris und Mömpelgard, 1883
Louis Batiffol: Les Finances de la reine Marie de
Médicis, 1906, siehe:
Fédération des Sociétés d'Histoire et d'Archéologie d'Alsace: Frédéric, comte de Montbéliard, duc de Wurtemberg, siehe:
Dirk H. Breiding: „A Knife with the Arms and Orders of Duke Friedrich I of Württemberg", 2014
Siehe dazu:
https://www.metmuseum.org/art/collection/search/27530
Walther Ludwig: „Herzog Friedrich I. von Württemberg als Ritter des Hosenbandordens", in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 81 (2022), S. 111–139.
Erhard Cellius: „Eques Auratus Anglo-Wirtembergicus"
(Tübingen 1605) – Festpublikation zur Erhebung in den Hosenbandorden;
zentral für Friedrichs Selbststilisierung als Ritter beider Orden.
(Der Titel „goldener Ritter Anglo-Wirtembergisch" zeigt, wie er die Orden
als Teil seiner Identität führte.)
Leichenpredigt 1608 – „Friderici, Ducis
Würtembergiæ & Tecciæ; Comitis Mompelgardiæ", Tübingen 1608 (Digitalisat
in Latein) – enthält die volle Titel- und Ordensbezeichnung.
Christian Friedrich Sattler: „Geschichte des Herzogthums
Württemberg unter der Regierung der Herzogen", Bd. 5
(1772), S. 218 – die Schlüsselstelle: Friedrich führte den Titel
„beider Königlichen Orden in Frankreich und Engelland Ritter". Dies ist
die maßgebliche ältere Belegstelle für beide Orden.
Französische Quellen:
Grande Chancellerie de la Légion d'honneur – Geschichte des Ordens
vom Heiligen Geist: Gründung und Rangstellung.
Musée de la Légion d'honneur – L'Ordre de Saint-Michel:
Prestigeverlust und Reform durch Heinrich III.
L'ange multimédia – wissenschaftlicher Beitrag zur Ikonografie des
Michaelsordens: Erläuterung der Verbindung
beider Orden.
Erwin Frauanknecht: Als Württemberg fast bis in die Normandie reichte, Herzog Friedrich I. (1557–1608) und die Verpfändung des Herzogtums Alençon
Seite 14:
Wappenentwurf von 1607. Das neue, zentrale Element ist der bekrönte Herzschild mit dem Wappen des Herzogtums Alençon: drei goldene Lilien in blau, umgeben von einem roten Bord mit acht goldenen Kugeln. In der Helmzier wird das Wappen im Kleid des Mömpelgarder Fischweibleins erneut dargestellt. Die umlaufende Kette und die Umschrift (HONY SOIT QVI MAL Y PENSE) nehmen Bezug auf die beiden renommierten Orden, die Herzog Friedrich erhalten hatte: 1596 den Michaelsorden (Kette) und 1603 den englischen Hosenbandorden (Umschrift). Vorlage: LABW, HStAS 115 Bü 43
Dirk H. Breiding: „A Knife with the Arms and Orders of Duke Friedrich I of Württemberg", 2014
Dirk H. Breiding: „A Knife with the Arms and Orders of Duke Friedrich I of Württemberg", 2014 - Ausschnittsvergrößerung