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Der Schwarzwaldbrunnen beim Roseneck
Erinnerungskultur: "Den Bürgern und den Besuchern der Stadt zur Freude"
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Der aufwändige Brunnen, so heißt es auf der Tafel, wurde "den Bürgern und
den Besuchern der Stadt zur Freude" gestiftet von dem Fabrikanten-Ehepaar Gustav
und Elisabeth Memminger.
Entworfen
hat den Brunnen Professor Hanns Lohrer
(* 1912; † 1995),
(Ammerkung: Lohrer) ein
Stuttgarter Grafiker und Illustrator, der zu den erfolgreichsten
Grafikdesignern der 1950er bis 1970er Jahre zählte.

Nach den Freudenstädter Narren soll es sich bei der Schlange um den
Bürgermeister handeln, der sich davonschleiche, das Federvieh würden einige
Stadträte als "Schreihals",
"eitler Pfau" und "Wein-Rotnase" charakterisieren,
der Stadtkämmerer stehe unten in der Mitte im "Schuldensee".

Sollte er aber nur ein leicht gerupfter Imponier-Gockel (für welche Person auch
immer) darstellen, würde das nicht zum "Wasser" passen.


Von März 1991 bis April 1992 wurde an dem Brunnen gearbeitet. Dabei seien
800 Arbeitsstunden angefallen und 540 Kilo Stahl und Edelstahl verbaut worden. Einige Figuren glänzen durch ihre Goldauflage (Blattgold) von insgesamt 9,21
Gramm. Über die Kosten des Projekts wurde geschwiegen,
nur so viel erfährt man: Kalkuliert hätte man mit rund 15 000 Euro, allerdings habe das wohl nicht ganz gereicht. Der Preis hätte wohl auch für einen neuen Mercedes gereicht. (Damals lagen dessen Preise zwischen 26 000 und 50 000 Euro) (1)
Bei so viel Großzügigkeit der Stifter fragt man sich automatisch, wer sind (waren) diese und wie und warum ist Freudenstadt in den Genuss dieser großzügigen Stiftung gekommen?
(Bilder im Großformat: Anklicken mit der rechten Maustaste und - I M N E U E N T A B Ö F F N E N)
Der Stifter: Gustav Christian Memminger (1913 - 1991)
(Alle Angaben aus
(2) und
(3),
die
Hervorhebungen sind von mir.)
G.C. Memminger wurde am 01.05.1913 in Freudenstadt geboren und besuchte von
1920-1934 die Volksschule und danach die Oberrealschule in Freudenstadt bis zum
Abitur 1932. Er war 1931 Mitgründer des Nationalsozialistischen Schülerbunds
(NNS) an der Oberrealschule Freudenstadt. Zum 1.9.1933 trat er in die
NSDAP ein
und aus der evangelischen Kirche aus.
1933 - 06/1935 war er Führer des
Unterbanns IV/126
der Hitler-Jugend des Bannes 126 (Kniebis)
(5, Seite 321)
1934 arbeitete er in der nationalsozialistischen
Regionalzeitung "Schwarzwaldzeitung" und betreute dort die
Beilage
"Norkus-Wacht"
(Siehe
Anmerkung)
der Hitlerjugend und stieg in der
HJ
zum
Unterbannführer auf.
1935 wurde er Redakteur bei der HJ-Zeitung "Reichssturmfahne, Kampfblatt der
schwäbischen Hitler-Jugend" in Stuttgart und 1937 deren Chefredakteur.
1938
heiratete er und 1939 wechselte er nach Berlin zum
Hauptschriftleiter beim
"Deutschen Verlag". Zunächst nur nebenberuflich wurde er
stellvertretender
Leiter des Presse- und Propagandaamt der HJ. Er erhielt dort den Rang eines
Oberbannführers. Er übernahm die Schriftleitung der HJ-Zeitschriften: "Wille
zur Macht - Führerorgan der nationalsozialistischen Jugend" und "Junge Welt -
die Reichszeitschrift der Hitler-Jugend". Für den
Reichsjugendpressedienst war
er Hauptschriftleiter.
November 1939 bis August 1940 diente er als Soldat der
Wehrmacht

Baldur von Schirach ernannte ihn 1940 zum
stellvertretenden Chef
seines Presse-und Propagandaamtes. Danach wurde er unter dem Reichsjugendführer
Arthur Axmann (Nachfolger von Baldur von Schirach) zum
hauptamtlichen
Leiter des Presse- und Propagandaamts der HJ
ernannt.
Von Juni 1941 bis Januar 1942 war er als Feldwebel des Infanterieregiments
68 am Überfall auf die Sowjetunion beteiligt.
Januar 1942 kehrte er als Hauptbannführer (was einem Generalsrang entsprach)
in die Reichsjugendführung zurück und arbeitete dort bis der Dienstbetrieb 1944
weitgehend eingestellt wurde. In seinen
Zuständigkeitsbereich
fielen die
Zentralschriftleitung sämtlicher Jugendzeitschriften, das Presseamt, das
Reichsfilmamt und die Rundfunkarbeit der Hitlerjugend. Seine Aufgabe war es,
mit Zeitungen und Zeitschriften, Filmen und Rundfunkbeiträgen
die
Kriegsbegeisterung der Jugend zu fördern und wach zu halten. Ein
Beispiel seiner Arbeit findet man in rechts im Bild, dazu später mehr. (4). 1944/1945 organisierte er als Inspekteur-West den Einsatz der 15- und
16-Jährigen Jungen und Mädchen für den
Schanzenbau. Er erhielt dafür 1945 das
Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern.
Im April 1945 war Memminger
als Flüchtiger in Oberstaufen im Allgäu. Mit einer ganzen Reihe hochrangiger
Jugendführer, die auch im besiegten Deutschland den
Nationalsozialismus als
politische Kraft erhalten wollten, hatte er sich ins bayerische Bergland
geflüchtet. Memminger sollte die Sammlung der „Anständigen“, so sein Ausdruck,
organisieren, wie das Counter Intelligence Corps, der amerikanische
Militärgeheimdienst, ermittelte. (12)
1945 - 1948 Verhaftung durch der
US-Militärgeheimdienst, Internierung in Camp King, Oberursel, im Civil
Internment Camp Staumühle, im Internierungslager Ludwigsburg und im
Internierungslager Bisingen
1948 - 1950: Der Freudenstädter Kreisuntersuchungsausschuss für politische
Säuberung kommt unter Vorsitz des SPD-Bürgermeisters Friedrich Rothfuß zu
der Einstufung: "Mitläufer ohne Maßnahmen". Er habe durch die Internierung
schon genug "hart gebüßt". November 1948: Spruchkammer Tübingen kommt zu dem Schluss „Memminger habe die
NS-Gewaltherrschaft wesentlich gefördert", Internierung
und Krankheit werden aber mildernd berücksichtig, deshalb die Einstufung:
"Minderbelasteter“.
August 1950:
Einspruch von Memminger gegen diese
Einstufung und Nachverfahren durch die Spruchkammer Tübingen mit dem
Ergebnis „Mitläufer“.
1950 - 1967 Handelsvertreter in Freudenstadt
1967 - 1988 Gustav Memminger gründet als Einzelunternehmer die Firma "Gustav
Memminger Verfahrenstechnik für die Maschenindustrie" in Freudenstadt. Dabei geht es um ein neues
Steuerungsgerät für die Fadenzuführung an Strickmaschinen. Diese hatte Isac
Rosen aus Ulriceham in Schweden erfunden. Zusammen mit dem Erfinder Josef Fecker
entwickelte er eine eigene Maschine für die kontrollierte Fadenzuführung und die
Firma entwickelte sich zu einem bedeutenden mittelständischen Unternehmen. Die
Memminger GmbH holte ihren schwedischen Partner an Bord und wurde dadurch zur
Memminger-IRO GmbH mit Sitz in Dornstetten (seit 1991). Memminger blieb
Geschäftsführer bis 1985 und Gesellschafter bis 1988.
(3)

Die Rolle der
Hitlerjugend 1944 - 1945
"Wir sind die der Zukunft
Soldaten ... Träger der kommenden Taten"
-
Dieser gesungene Text aus dem
HJ-Fahnenlied "Vorwärts, vorwärts" (Baldur von Schirach) von 1933
drückte die
volle Überzeugung der HJ aus. Sie sah sich als letzte siegreiche Rettung eines
verlorenen Krieges. Im anderen vielfach gesungenen HJ-Lied
"Es zittern die
morschen Knochen" von Hans Baumann wurde es so ausgedrückt:
"Und wenn die Alten
auch schelten, so lasst sie nur toben und schrein, und stemmen sich gegen uns
Welten, wir werden doch
Sieger sein"!
In und mit diesem Glauben verloren Millionen von Jugendlichen ihre Zukunft und
zig-tausende ihr Leben, sinnlos verheizt als letztes
"Kanonenfutter". Die
Überzeugung "Ehrenhaftes" zu tun, haben den Jugendlichen eingeredet Männer wie
B.von Schirach, A. Axmann und auch G. Memminger und ihre Helfershelfer. Begonnen haben
die Dienste der HJ für den Krieg mit sog. "Hilfsdiensten"
wie z.B. Meldegänger;
zuletzt wurden sie als
Flakhelfer und Panzerfahrer
(16) aktive Kriegsteilnehmer.
Wie
konnte es dazu kommen?
Wie die
Hitlerjugend indoktriniert und wehrtüchtig gemacht wurde
Die links stehende Gliederung
findet man in
(4) auf
Seite 17.
Das Konzept der Umerziehung der Jugend zum "totalen Gehorsam" gegenüber
"Führern" und zum rassenideologischem Denken ist eindrücklich dargestellt im
Buch von Reinhold Sautter:
"Hitlerjugend - Das Erlebnis
einer großen Kameradschaft", herausgegeben von Gustav Memminger.
(4) Nachfolgend daraus die wichtigsten Inhalte. Die Hervorhebungen sind von mir.
Der Reichsjugendführer
A. Axmann
formuliert in seinem Vorwort
zu diesem Buch:
"Der
Idealismus ist es, der die
dynamische Triebkraft großer Zeiten darstellt, und der besonders seinen
Ausdruck in der Jugend eines Volkes finden muß. Das persönliche Beispiel ist
dabei die größte erzieherische Kraft in einem Volk. Deshalb bedeutet auch die
Persönlichkeit unseres Führers
die allerstärkste erzieherische
Macht, weil er immer und zuallererst an sich selbst erfüllt hat, was er von
anderen erwartet. Durch diese Eigenschaft hat er seinen Mitkämpfern den
Glauben an den Sieg
gegeben. Durch diese Eigenschaft beflügelte er den
Vormarsch seiner Soldaten, durch sie gab er seinem Volk eine große
flammende Seele. An ihr entzünden sich Millionen Herzen, sie
ermöglicht uns, eine Jugend zu erziehen, die gesund ist, einer
kämpferischen Gesinnung lebt, eine Jugend, die idealistisch und
einsatzbereit ist. Eine Jugend aber auch, die sich nicht brechen läßt durch die
Stürme des Lebens, die nach dem
Vorbild
ihrer um das Reich
gefallenen Kameraden immer über sich selbst hinaus
treu
sein will: dem Führer, seiner Bewegung und dem
Großdeutschen Reich. ARTUR AXMANN"
Die Idealisierung von "Kampfeswille bis zum Tod", "Siegesgewissheit" und
"Treue zum Führer" werden als wesentlichen Bestandteile der Jugenderziehung
allgemein, speziell aber für die HJ genannt, und dies nicht nur von Axmann
sondern von allen hier als "verantwortlich" genannten Personen in diesem
Beitrag. Der einführende Text von G. Memminger lautet
(in
Ausschnitten, S.6):
...Deutschland ist glücklich geworden. In wenigen
Jahren ist es wieder jung und dadurch kraftvoll geworden. Niemand wird dieses
neue Reich im Herzen Europas begreifen, der es nicht durch seine Jugend
kennenzulernen gedenkt. Die Jugend, von der wir hier sprechen, ist aufgewachsen
mit dem Gefühl des Kampfes.
Sie wollte den Kampf, ja, sie verlangte ihn als die
neue Bedingung und Forderung. ...
Am Anfang des Neuen Reichs stand eine Jugend im
Trommelfeuer, im wahnsinnigen Kampf um ihre allertiefste
Verpflichtung zum eigenen Volk. ... Ihren Kampf um das Leben, um die Freiheit, um die
Sauberkeit der menschlichen Haltung hat sie mit einer Unerbittlichkeit geführt,
die ihre letzte Begründung nur in einem Berge versetzenden Glauben finden kann.
...
Nur eine Jugend
lauteren Charakters mußte daher zuallererst die Lauterkeit der Ziele empfinden,
die ein Mann aus dem Volke für eine
Wiedergeburt des Reiches
verkündete. ...
Zu
diesem Manne kämpfte sich diese Jugend hindurch und wurde ein Teil seines
Willens. Seitdem führt sie den Namen
Adolf Hitlers, als eine
ewige Verpflichtung
in guten und schlechten Tagen. Im
Trommelfeuer des politischen Ringens haben die Tapfersten aus ihren Reihen
diese Verpflichtung mit dem eigenen Leben besiegelt, unter ihnen
Herbert Norkus,
(Siehe
Anmerkung) der wegen seines Dienstes für ein Reich der Deutschen von
verhetzten Elementen im Bruderkampf erschlagen wurde. Aus diesem Glauben und aus
dem Blut, das sich diesem Glauben opferte,
ist das glückliche deutsche Volk hervorgegangen, das die Welt heute beneidet.
... Gegen alle Zweifler, Hetzer und Feinde erkämpfte
sich die HitlerJugend die Einheit der deutschen Jugend. ...
Vor ihr marschierte ein Mann, den die Treue zum
Führer und das Vertrauen des Führers zu ihm besonders auszeichnete:
Baldur von Schirach.
Sein Name wird für alle Zeiten mit der Einigung der deutschen Jugend verknüpft
sein. Er, den eine feige Welt Jahre hindurch als Ketzer und Bilderstürmer
bezeichnete, gab der deutschen Jugendbewegung Inhalt und Gestalt.
...
Daß
hinter seinen Erziehungsgrundsätzen
die Tat stand, bewies er
selbst durch seinen soldatischen Einsatz
an der Front des deutschen
Freiheitskampfes. ...
Daß sein Erbe treu verwaltet wird, daß die deutsche
Jugend im selben Geist ihren Weg in die weitere Zukunft antritt, dafür bürgt
der neue Reichsjugendführer Artur Axmann,
den das Vertrauen des Führers als
Nachfolger Baldur von Schirachs berief....
Als Frontsoldat, der im
Kampf gegen die bolschewistische Gefahr
beim Sturmangriff seinen
rechten Arm verlor, ist er lebendiger
Ausdruck jenes Kampfgeistes,
der die gesamte deutsche Jugend beseelt. ...
Die Sendung der Jugend des Führers ist heute zu
einer europäischen geworden. Sie umschließt nicht nur zehn Millionen deutscher
Jungen und Mädel, vielmehr ist sie über die Grenzen des Reichs angetreten, um
mit der europäischen Jugend gemeinsam das
Schicksal dieses Kontinents
zu meistern.
...
Dort, wo die deutschen Soldaten mit der Waffe dem
Verrat an der europäischen Schicksalsverbundenheit entgegenwirken mußten,
folgten ihnen die Spieleinheiten der deutschen Jugend.
...
Dort, wo deutsche Soldatenfäuste zum Zeichen
des Sieges die Hakenkreuzflagge aufpflanzten, hefteten deutsche
Jungenhände ihr Fahnentuch
neben das Fahnentuch anderer Jugendorganisationen,
zum Zeichen der Kameradschaft, mit dem Willen zur Einheit unseres Erdteils.
...
Die deutsche Jugend hat gewählt. Sie war bereit und
zutiefst überzeugt von ihrer Sendung, die sich im
Freiheitskampf
des deutschen Volkes in ihrer größten Bedeutung zeigen sollte. In
diesem Kriege steht die Jugend an erster Stelle. Auf ihren Schultern liegt eine
große, gewaltige Last, ruht die Verantwortung eines neuen Lebens. Dieser Kampf
hat den überragenden Lebenswillen der deutschen Jugend gezeigt. Aus dieser
großen Lebensbejahung heraus ist allein ihr
Heldentum
zu verstehen. ...
Das neue Zeitalter wird
daher ein Zeitalter der Jugend sein. Jugend bedeutet Sieg, und der Sieg weist
in den Frieden. Dieser Friede wird ein beständiger sein, weil er getragen ist
von der Kameradschaft der Jugend. Friede wiederum bedeutet für die Jugend
glückhaften Aufbau. ...
GUSTAV MEMMINGER
A. Axmann und G. Memminger sind sich in ihrem Duktus und ihren formulierten
Zielen völlig einig. Auch wenn der eigentliche Autor des Buches,
"Rein Hold Sautter", dieses als
praktische Anleitung zur Umsetzung gestaltet, muss man davon ausgehen, dass
zwischen allen dreien eine völlige Übereinstimmung besteht. Verantwortlicher
Herausgeber und Prüfer
des Buches war
G. Memminger!
Entlarvender könnten die Texte nicht
sein. Die Jugend muss mit und durch ihren
Idealismus gewonnen
und auf den Führer "eingeschworen" werden, dann kann man ihre
Treue
einfordern
bis in den Tod! Nicht nur wird die Geschichte umgedeutet (den "Freiheitskampf" - führen die
von Hitler überfallenen Länder und nicht die Deutschen), sondern auch ein
verhängnisvolles Heldentum wird als Ziel vorgegeben. Im Buch werden dann die angestrebten, aufeinanderfolgenden
Stufen dargestellt, wie sich der Hitlerjunge zu entwickeln hat und dazu die
Inhalte vorgegeben:
Es beginnt für die Zehnjährigen als "Pimpfe" mit Freizeit, Abenteuer, Spaß und
Lagerromantik, begleitet von Fahnenappellen, Gemeinschaftsgefühl und
ideologischen Gesprächen. Zu ihrer Schulung gehört u.a.
Seite 61:
Schildere den
Lebensweg des Führers - Nenne die wichtigsten nationalen Feiertage des
deutschen Volkes und der Bewegung sowie deren Bedeutung. - Sage fünf
Fahnensprüche - Nenne sechs HJ-Lieder und deren vollen Text, davon Brüder in
Zechen und Gruben, Der Himmel grau, Heilig Vaterland.

Mit 14 Jahren
beginnt dann der
Hitlerjugenddienst.
Jungen und Mädchen werden durch das links stehende
"heiliges" Versprechen
gebunden (Seite 131):
Nun rückt die
Ausbildung auf allen Gebieten
in den Vordergrund. Dazu gehört (Seite 132):
1.
Gesundheit und körperlichen Leistungsfähigkeit,
2. Förderung ihrer Charakteranlagen,
3. Wehrfreudigkeit und Wehrfähigkeit zu
erziehen und
4. durch Auslese der sportlich besten Jugendlichen den sportlichen Nachwuchs für
die Weltgeltung Deutschlands sicherzustellen.
Die "Ausbildung" hat folgende
Ziele:
"Wie soll der Hitlerjunge beschaffen sein,
wenn er mit 18 Jahren die Hitler-Jugend verläßt, und welche
Fertigkeiten
soll
er besitzen? Jeder Hitlerjunge soll...
1. schießen
können,
2. geländegängig sein."
Auf Seite 134 wird zwar behauptet, dass der Wehrmacht die Ausbildung zum
Soldaten vorbehalten sei, aber... ...
"es
ist Aufgabe der Hitler-Jugend, jeden Jungen vor Eintritt in das wehrfähige
Alter mit der Waffe vertraut zu machen. Die Ausbildung umfaßt die Waffenlehre,
die Schießlehre und die praktischen Übungen im Zielen, in den Anschlagsarten
und das schulmäßige Schießen."
Dazu werden dann verschiedene Schießklassen gebildet.
Der
Hitlerjunge durchläuft auch eine
Geländeausbildung.
Dazu gehört
Wenn man bedenkt, dass alle anderen ehemaligen Jugendorganisationen
"gleichgeschaltet", bzw. aufgelöst wurden, kann die
Bedeutung des dargestellten
Konzeptes für die allumfassende Indoktrination der Jugend nicht hoch genug eingeschätzt werden. Keine Jugendorganisation, kaum eine
Schule und keine staatliche Institution konnte sich dieser entziehen.
Übernahme anderer Jugendorganisationen
(Dargestellt nach (14)
und
(15))
Hitler ernannte
Baldur von Schirach
am
17. Juni 1933 zum Jugendführer
des Deutschen Reiches und überantwortete ihm
damit die Jugenderziehung und Jugendarbeit an der gesamten deutschen Jugend.
Noch am Tag seiner Ernennung ordnete Baldur von Schirach die
Auflösung
des
Großdeutschen Jugendbundes
mit dessen Unter- und
Teilorganisationen an. Von der Anordnung betroffen waren die „Freischar junger
Nation“, die „Deutsche Freischar“, der „Deutsche Pfadfinderbund“, die „Geusen“,
die „Ringgemeinschaft deutscher Pfadfinder“, der „Ring deutscher
Pfadfindergaue“, das „Deutsche Pfadfinderkorps“ und die „Freischar
evangelischer Pfadfinder“. Ebenfalls am 17. Juni löste er auch den
"Reichsausschuß der deutschen Jugendverbände“ auf, dessen Leitung sich von
Schirach Anfang April widerrechtlich angeeignet hatte.
Am 19. Dezember
1933 kam es ohne Wissen des Reichsjugendwarts zwischen Reichsbischof Ludwig
Müller und Baldur von Schirach zur Unterzeichnung eines Vertrages über die
Eingliederung der evangelischen Jugend in die Hitler-Jugend.
Mit dem Eingliederungsvertrag anerkannte das evangelische Jugendwerk die
staatspolitische Erziehung ihrer Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren durch
die Hitler-Jugend an. Die Mitgliedschaft im Jugendwerk, dem nur noch die
Bibelarbeit oblag, setzte die Mitgliedschaft in der HJ voraus.
Bei den katholischen
Jugendverbänden dauerte es etwas länger. Mit gewalttätigen Übergriffen und
Terrorakten, propagandistischen Maßnahmen, Störungen der Vereinsabende und
Arbeitsbeschränkungen versuchte die HJ-Führung ab 1934 die katholische Jugend
und Jugendarbeit zu zermürben und auszuschalten. Auch die
Sport-Jugendverbände wurden zeitnah von der HJ übernommen.
Mit
dem am 1. Dezember 1936 erlassenen „Gesetz über die Hitler-Jugend“
wurde die HJ neben Elternhaus und Schule zum
alleinigen Erziehungsträger autorisiert. „Die Aufgabe der Erziehung
der gesamten deutschen Jugend in der Hitler-Jugend“ wurde dem
Reichsjugendführer der NSDAP übertragen, dessen Stellung als
"Jugendführer
des Deutschen Reiches" einer obersten Reichsbehörde
mit dem Sitz in Berlin“
gleichkam. Im selben Monat trat die erste große
Disziplinarordnung
mit
eigener HJ-Gerichtsbarkeit
und ausschließlicher
Disziplinarbefugnis der Reichsjugendführung und ihrer Stellvertreter in Kraft.
Das einheitliche und verpflichtende Erfassungssystem bewirkte in den
kommenden Jahren einen deutlichen Anstieg der Mitgliederzahlen in der
Hitler-Jugend. Zum Jahresende 1936 verzeichnete sie von den 8,656 Millionen 10-
bis 18-jährigen deutschen Jugendlichen 5,4 Millionen. Zu Jahresbeginn 1938
waren es bereits sieben Millionen von den insgesamt 9,109 Millionen
Jugendlichen. Das waraber noch nicht das Ende. Als Baldur von Schirach am
18. Juni 1937 das Verbot der Doppelmitgliedschaft
in
katholischen Jugendbünden und der Hitler-Jugend erließ und dadurch auch die
katholische Jugendarbeit auf das ausschließlich kirchlich-religiöse Gebiet
beschränkte, widersetzten sich zunächst zahlreiche Jugendgruppen dem Erlass.
Einige davon vermochten sich gerade noch bis 1938 zu halten.
Den Höhepunkt in der totalitären Erfassung der deutschen Jugend bildete die
zweite Durchführungsverordnung zum „Gesetz über die Hitler-Jugend vom
1.12.1936“, die am 25. März 1939, ein halbes Jahr vor Kriegsbeginn,
erlassen wurde. Sie leitete aus dem HJ-Gesetz von 1936 eine
für alle
Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren
obligatorische
Jugenddienstpflicht ab. Eltern mussten ihre Kinder bis zum 15. März
jenes Kalenderjahres, in dem sie das 10. Lebensjahr vollendeten, dem
zuständigen HJ-Führer zur Aufnahme in die Hitler-Jugend melden. Bei
Unterlassung erfolgte eine Geld- oder Gefängnisstrafe. Damit erhielt nun auch
der Hitler-Jugenddienst – wie bereits der Reichsarbeitsdienst und
Reichwehrdienst – Zwangscharakter und vervollständigte das
obligatorische Gesamterfassungssystem des NS-Staates. Zu Jahresanfang 1939
waren von den insgesamt 8,87 Millionen deutschen Jugendlichen zwischen 10 und
18 Jahren 8,7 Millionen, d.h. rund 98 % Mitglied in der HJ.
Diese Durchsetzung der totalen
Erziehungsgewalt des Nazi-Regimes konnte nur
gelingen, indem es genug "Schreibtischtäter" gab, die in Wort
und Bild das ideologische Gedankengut des Nationalsozialismus
für die Jugend formulierten und verbreiteten und so den geistigen Nährboden für
die Verblendung der Jugend lieferten. Die systematische Heranführung an die
Wehrfähigkeit, die Zwangsmitgliedschaft und die rassistische
Indoktrination haben die Jugendfunktionäre mitzuverantworten.
Neben anderen sind als solche zu nennen: Baldur von Schirach, Heinrich Hartmann (ab 1940 Nachfolger von Schirach), A. Axmann und auch G. Memminger. Letzterer wurde von dem amerikanischen Historiker Selby salopp als der "Joseph Goebbels der Hitlerjugend" (Anmerkung Selby) bezeichnet.
Es lohnt sich, die weiteren Aktivitäten der Genannten nach 1945 in
(3),
(8),
(9),
(11),
(12),(13) und
(17) zu verfolgen. Sie haben noch im Februar 1945
versucht mit ihren HJ-Jungs in konspirativen Zirkeln Widerstandnester und
Waffendepots im Saarland und in der Pfalz zur Sabotage des Alliierten Vorstoßes
einzurichten und waren in der Organisation der speziellen
Werwolf-Ausbildungsschule bei Bonn beteiligt. Memminger war auch bei den Treffen im Mai 1945 von ehemals führenden
HJ-Angehörigen in Süddeutschland dabei. Aufgefallen war dies den US-amerikanischen und
britischen Geheimdiensten. Ihnen blieb die Beteiligung von Angehörigen der
Reichsjugendführung nicht verborgen, sodass von einer „Verschwörung der
ehemaligen Reichsjugendführung“ gesprochen wurde. Die Geheimdienste
beobachteten das Geschehen monatelang, bevor sie zuschlugen. Der erste große
Schlag gegen die Untergrundorganisation, die unter dem Decknamen „Kinderhort“
wirkte, erfolgte im Dezember 1945.
(17)
Artur Axmann, der nach dem Krieg kurze Zeit unter dem Tarnnamen Erich Siewert untergetaucht war, sprach 50 Jahre nach dem Kriegsende erstmalig ganz offen in einem Interview über seine Erlebnisse und Einstellungen zu seiner Vergangenheit. Kindheit und Jugend, die frühen Anfänge seines politischen Engagements kommen zur Sprache. Wie kam er als Jugendlicher dazu, einer Organisation wie der Hitlerjugend beizutreten? Warum rief er eine Panzerdivision aus Teenagern ins Leben? (9) - Außerdem veröffentlichte er 1995 seine Memoiren (10) und spricht darin auch über G. Memminger wie folgt.
Axmann über Memminger:(10)
Zum ersten Mal nach vielen Kriegsjahren fragten wir uns, ob der Krieg noch zu gewinnen sei. Wir wollten ihn nicht verlieren. Wir mußten nach vorn blicken, da die Brücken hinter uns abgebrochen erschienen. Wir durften nicht in Stillstand und Lethargie verharren. Wir mußten handeln. Gerade die junge Generation, die ihre Zukunft gefährdet sah, mußte ein positives und ermunterndes Zeichen setzen. Darüber unterhielt ich mich mit meinem Freund und Amtschef der Reichsjugendführung Gustav Memminger. In diesem Gespräch wurde der Gedanke geboren, aus Freiwilligen der älteren Jahrgänge der Hitlerjugend die Aufstellung einer Division vorzuschlagen. Das sollte die Antwort auf die Hiobsbotschaften sein...(Seite 336/337) Bis 1943 waren schon etwa 30.000 Jugendführer gefallen. Ihre Zahl steigerte sich bis zum Kriegsende gewaltig. In der Reichsjugendführung waren alle Kräfte mobilisiert worden. Amtschefs wie Gustav Memminger und Ernst Ferdinand Overbeck führten Einsatzaufträge in Westdeutschland aus....(Seite 436) Als ich eines Tages im September 1945 meine Pension verließ, erblickte ich auf der Straße einen Passanten, der mit einem meiner früheren Mitarbeiter eine verblüffende Ähnlichkeit besaß. Ich folgte ihm und beäugte ihn von der Seite. Ich traute meinen Augen kaum, es war tatsächlich Gustav Memminger, ein Amtschef der Reichsjugendführung. Ich legte meine Holzhand auf seine Schulter, so, wie es auch bei einer Verhaftung üblich war. Erschrocken drehte er sich um und starrte mich entgeistert an: „Artur, du hier? Wir dachten, du bist in Berlin gefallen." Ich berichtete ihm von den letzten Kampftagen in der Reichshauptstadt und den Ereignissen im Führerbunker, während er mir von seinem Geschick in den vergangenen Monaten erzählte. In dieser Zeit war er mein Beauftragter für die Inspektion des Schanzeinsatzes der Hitlerjugend im Westen. ... (Seite 463/464) In unserem Gespräch berichtete er über die Diskussionen, die mit mehreren Führern der Hitlerjugend stattgefunden hatten. In ihnen zeichneten sich verschiedene Auffassungen über das zukünftige Verhalten ab. Nur vereinzelte Stimmen sprachen sich für einen passiven Widerstand aus. Heinrich Hartmann hingegen vertrat die Auffassung, daß man sich als ehemaliger Jugendführer auch jetzt nicht der Verantwortung entziehen könne, die zwischen den Zonen vagabundierende Jugend zum Lernen, zur beruflichen Tätigkeit und zur Seßhaftmachung aufzufordern. Diese Einstellung wurde von der Mehrheit akzeptiert und insbesondere von Gustav Memminger unterstützt.....(Seite 467) -
Siehe dazu mein Fazit und (20)
Als ich Anfang 1948 wieder zu Dr. Kempner bestellt wurde, führten mich
die Wachtposten nicht in sein Arbeitszimmer, sondern in einen Besprechungsraum.
Zu meiner großen Überraschung traf ich auf zwei Amtschefs
der
Reichsjugendführung, auf Gustav Memminger, auf Simon Winter und auf Willi
Heidemann, den Geschäftsführer des Deutschen Jugendhilfswerkes.
„Menschenskinder, was macht ihr denn hier?", begrüßte ich sie. „Wir wollen
dich besuchen", meinten sie. Ich vermutete, daß eine Gegenüberstellung in einer
Frage stattfinden sollte, die mich in den Augen der Anklage belastete. Aber die
munteren Mienen meiner Kameraden zerstreuten diesen Gedanken. Dann trat Dr.
Kempner ein und sagte: „Na, Axmann, was sagen Sie zu ihren
treuen
Gefolgsleuten? Na, daß Sie mit denen etwas anfangen konnten, das ist
wohl nicht zu leugnen. Kommen die einfach in den Justizpalast, um ihren Chef zu
besuchen. Was sagen Sie dazu?" - „So ist nun einmal unsere
Kameradschaft. Ich freue mich sehr", gab ich zur Antwort. ...Seite
483/484)
Mein persönliches Fazit:
Memminger war mit Hans Lohrer (von dem der Brunnenentwurf stammt) lebenslang befreundet, ebenso mit Arthur Axmann und anderen Jugendfunktionären wie auch mit Reichsjugendführer Heinrich Hartman (1914 -2007).
Sowohl A. Axmann wie auch G. Memminger haben bis zu ihrem Tod keinerlei Einsicht oder Schuldbewußtsein wegen ihres Handelns entwickelt. Sie haben 1949 versucht mit der Gründung eines "Jugendsozialwerkes" Anmerkung IB, (aus dem der heutige International Bund, IB, entstanden ist) sich ein Mäntelchen der sozialen Fürsorge für Jugendliche zu weben. Sie wollten nun "die Jugend aus der Zone der kommunistischen Infiltration entziehen" und appelierten plötzlich an die "demokratischen Kräfte". (20)
G. Memminger hat erreicht (mit wessen Hilfe?), dass er nur als "Mitläufer" eingestuft wurde, was jedoch weder seine nationalsozialistischen Überzeugungen noch seine Beteiligung an den HJ-Aktivitäten verschleiern kann und darf.
Der Schwarzwaldbrunnen ist für sich genommen ein betrachtenswertes
Kunstwerk, vor allem im Kontrast zu den alten Brunnen. Mit ihm hat Freudenstadt
ein weiteres touristisches Objekt erhalten, welches die Stadt "interessant" macht.
Leider haftet ihm aber auch an, eine fragwürdige Spende eines fragwürdigen Spenders zu sein.
Die Vergangenheit des Stifters und seine aktive Mitwirkung an der Verführung
und Verblendung der Jugend im NAZI-Regime darf nicht verschwiegen werden.
Anderenfalls sind alle Erinnerungsbemühungen zum Gedenken an die Naziopfer in
Freudenstadt pure Heuchelei!
Wenn Sie dazu Stellung nehmen wollen, klicken Sie bitte hier:
https://krafftinfds.com/Gaestebuch/gaestebuch.php#Meinung
Anmerkungen:
Einen Lebenslauf von Hanns Lohrer, die Würdigung seiner Arbeiten, sowie die
Verbindung zu G. Memminger und dem Schwarzwaldbrunnen - findet man im...
Salatgarten - Halbjahresschrift der
Hans-Fallada-Gesellschaft e. V., Feldberg, Heft 2/2021, 30. Jahrgang
Seite
40, Wolfgang Behr: Falladas Erzählung Süßmilch spricht und ihr Illustrator
Hanns Lohrer - Ein 20-Pfennig-Heft für die Hitlerjugend
https://epub.sub.uni-hamburg.de/epub/volltexte/2021/129389/pdf/Salatgarten_2_2021_web.pdf
Axmann:
Im Gegensatz
zu G. Memminger wurde A. Axmann 1949 von der Nürnberger Hauptspruchkammer als
"Hauptschuldiger"
zu drei Jahren und drei Monaten
Arbeitslager verurteilt, die allerdings durch die Untersuchungshaft
als verbüßt
gelten. Am 19. August 1958 wurde er von einem
Berliner Gericht zur Zahlung von 35 000 DM wegen
"Verhetzung der
Jugend" verurteilt. Die Zahlung kann Axmann durch den Verkauf mehrerer
Grundstücke in Berlin begleichen. 1994 veröffentlicht er eine Kasettenedition
unter dem Titel "Schicksalsjahre der Hitlerjugend"
(19)
und 1995 seine Memoiren. Siehe
(10). Er stirbt am
24.10.1996. Als Reichsjugendführer hat er die Indoktrination der Jugend seiner Zeit
mitzuverantworten. (9)
Herbert Adolf Erwin Norkus:
(* 26. Juli 1916 in Berlin; † 24. Januar 1932) war ein
Hitlerjunge, der bei einer Propaganda-Aktion durch Kommunisten getötet wurde.
Er wurde danach vom Nationalsozialismus als „Vorbild für den kämpferischen
Einsatz der Hitler-Jugend“ und als „Blutzeuge der Bewegung“ dargestellt. Sein
Todestag wurde zum Trauertag der nationalsozialistischen Jugend („Tag des
Heiligen“) erklärt, an welchem der „gefallenen“ Hitlerjugend-Mitglieder gedacht
werden sollte. Näheres: Siehe Wikipedia.
SELBY:
Scott Andrew Selby: The Axmann Conspiracy: A Nazi Plan for a Fourth
Reich and How the U.S. Army Defeated It, 2012. Anmerkung IB:Die Gründungsgeschichte des Internationalen Bundes hat Marion Reinhardt
systematisch analysiert und neu dargestellt in:M. Reinhardt: Gründungsgeschichte des Internationlen Bundes - Themen,
Akteure, Strukturen. Wochenschau Verlag, 2017
Quellen:
(1)
Volker Rath: Kopf hoch im Schuldensee der Stadt,
Schwarzwälder Bote vom 25.04.2017
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.freudenstadt-kopf-hoch
-im-schuldensee-der-stadt.8d506fa5-6d1b-4081-a463-d54e7dd101ef.html
(2)
Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Memminger
(3)
Rolf Vogt (Autor) Aus: Baden-Württembergische
Biographien 7 (2019), 393-395
https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/
1171154399/Memminger%20Gustav%20Christian
(4)
Hitlerjugend - Das Erlebnis einer großen
Kameradschaft
Herausgegeben mit Genehmigung der Reichsjugendführung von
Gustav Memminger, 1942, Carl Röhrig-Verlag, München
https://archive.org/details/Sautter-Reinhold-Hitlerjugend-
Das-Erlebnis-einer-grossen-Kameradschaft/mode/2up?q=Hitlerjugend+Das+Erlebnis
(5)
Klaus M. Heckmanns: Freudenstadt im Dritten
Reich, S.307 ff
in: Planstadt - Kurstadt - Freudenstadt, Chronik einer
Tourismusstadt, Hrsg.: Stadtarchiv Freudenstadt, Karlsruhe: Braun 1999
(6)
Klaus M. Heckmanns: Freudenstadt während der
französischen Besatzungszeit, S. 359 ff
in: Planstadt - Kurstadt -
Freudenstadt, Chronik einer Tourismusstadt, Hrsg.: Stadtarchiv Freudenstadt,
Karlsruhe: Braun 1999
(7)
Der Kreis Calw in der
Zeit des Nationalsozialismus - Historische Forschungen und Erinnerungsarbeit
Hrsg.: Gabriel Stängle, Thorsten Trautwein, Morija gGmbH, Wildberg, 2025
(8)
Severin Weiland: Hitler treu bis zur letzten
Minute - in: TAZ 04.11.1996
https://taz.de/Hitler-treu-bis-zur-letzten-Minute/!1430148/
(9)
Artur Axmann (1913-1996) im Interview - Chronik
Media- History: Interview mit dem Reichsjugendführer, 1995
Teil 1:
https://www.youtube.com/watch?v=IbIaCd4PqR0&list=PL7UxEt2Fo_6ao
V7YXzmmOmylT4mmHFBQI&index=1
Teil 2:
https://www.youtube.com/watch?v=zBpcycxLKYM&list=PL7UxEt2Fo_6aoV7YXzmm
OmylT4mmHFBQI&index=2
(10)
Memoiren Axmann: Hitlerjugend - Erinnerungen
des letzten Reichsjugendführers Artur Axmann - "Das kann doch nicht das Ende
sein"
https://archive.org/details/axmann-artur-hitlerjugend-erinnerungen
-des-letzten-reichs-jugendfuhrers/mode/2up?q=Artur+Axmann
(11)
Friedrich Paul Heller, 10. Juli 1996 in
ENDSTATION RECHTS:
Nationalsozialistische Untergrundbewegung in der
Nachkriegsära: „Aktion Deutschland“
https://www.endstation-rechts.de/news/nationalsozialistische
-untergrundbewegung-der-nachkriegsara-aktion-deutschland
(12)
Allied Dossier on the Hitler Youth, 1945
https://archive.org/details/TheHitlerYouthdieHitlerjugendBasicHandbook
(13)
PERRY BIDDISCOMBE: Werwolf! - The History of the
National Socialist Guerrilla Movement, 1944-1946, UNIVERSITY OF TORONTO PRESS
Toronto Buffalo, 1998
https://archive.org/details/werwolf_202008
(14)
Klönne, Arno: Jugend im Dritten Reich. Die
Hitler-Jugend und ihre Gegner. Dokumente und Analysen, Düsseldorf Köln 1982
(15)
Katja Förster, Geschichte der Jugendarbeit in
Karlsruhe, Veröffentlichung des Karlsruher Stadtarchivs Band 32, Mitherausgeber
Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Info Verlag Karlsruhe 2011
https://de.wikipedia.org/wiki/12._SS-Panzer-Division_%E2%80%9E
Hitlerjugend%E2%80%9C
https://www.youtube.com/watch?v=gWQ3kD8p1s0
Rechtsextrem: Biografien nach 1945, Herausgegeben von Gideon Botsch, Christoph Kopke und Karsten Wilke, De Gruyter, Oldenbourg, 2023
https://archive.org/details/oapen-20.500.12657-87839/page/65/mode/2up?q=Artur+Axmann
LEMO, Lebendiges Musuem
https://www.dhm.de/lemo/biografie/artur-axmann
Artur Axmann, Karl
Höffkes: Schicksalsjahre der Hitlerjugend
https://archive.org/details/schicksalsjahre-der-hitlerjugend
Dokumention des Betriebsrats NRW: Geburtsfehler verschweigen? - Die "Gründungsumstände des IB": Fakten zu einer "sehr delikaten Historie", Köln, Juli 1997
https://nrw-archiv.vvn-bda.de/bilder/Internationaler_Bund.pdf
Kurt Schilde: Artur Axmann (1913–1996) - „Das kann doch nicht das Ende sein“. Die Aktivitäten des letzten Reichsjugendführers nach 1945